SCHÜLER/INNENREZENSIONEN - Archiv |
Marlene Röder: Im Fluss. Ravensburger, 8.20 €
Vorgestellt von: Elisa Briem
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Mias Vater hat einen neuen Job in einem kleinen Dorf weit weg von der Stadt, in der Mia Freunde und Erinnerungen hat. Dort gefällt es ihr anfangs überhaupt nicht, doch als sie sich mit dem Nachbarsjungen anfreundet und sich aus der Freundschaft eine Beziehung entwickelt, scheint die Welt wieder in Ordnung - wären da nicht Mias rätselhafte Vergangenheit und die Drohungen gegen sie.Doch als Alex in den Fluss einbricht, spitzt sich die Lage gefährlich zu…
Ich würde diesem Buch eine 1+ geben, weil es sehr gut geschrieben ist und man sich trotz der wenigen Informationen gut in die Lage des Mädchens hineinversetzen kann. Ich habe Mia sofort ins Herz geschlossen und war von Jan von Anfang bis Ende fasziniert. Ich hoffe, wenn ihr das Buch gelesen habt, denkt ihr genauso.
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Alex Flinn Beastly Baumhaus Verlag, 13,40 €
Vorgestellt von: Elisa Briem
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Die Wörter „freundlich“ und „gerecht“ sind in Kyles Wortschatz gar nicht enthalten. Er ist arrogant und egoistisch, doch auf Grund seines berühmten Vaters und seiner äußerlichen Schönheit ist er der Beliebteste in der Schule. Kyles Leben ist perfekt, das glaubt er zumindest, bis an den Tag, als er Kendra trifft und sie ihn verflucht. Doch als er Linda trifft fasst er wieder neue Hoffnung…
Eine fantastische Liebesgeschichte, die sich rund um das Märchen „Die Schöne und das Biest“ rankt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil ich Märchen liebe und es einfach eine tolle Love-Story ist. Ich würde es besonders Leuten, die auf Romane und Liebesgeschichten stehen, sehr empfehlen. Es ist wirklich lesenswert!!!
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Annette Curtis Klause Blood and Chocolate Heyne Verlag, 15,50 €
Vorgestellt von: Natalija Ljubic
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Die 16jährige Vivian lebt seit dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter als Teil eines Wolfsrudels in einem kleinen Ort in den mondbeschienen Wäldern Marylands. Als Halb-Mensch-Halb Wolf, ist sie gerne mit ihrem Rudel unterwegs, dennoch zieht es sie zu ihrer menschlichen Seite. Kompliziert wird die ganze Geschichte, als Vivian sich in den sensiblen "Fleischjungen" Aiden verliebt. Vivians Familie ist gegen die Beziehung, denn seit dem Mordanschlag auf Vivians Vater sind die Wölfe eher vorsichtig in der Hinsicht auf menschliche Kontakte. Entgegen den Willen des Rudels trifft Vivian sich mit Aiden, doch der Junge weiß nichts von Vivians wahrem Wesen und immer öfter stellt sie sich die Frage: "Kannst du mich lieben, so wie ich bin?". Vivan trifft eine falsche Entscheidung, und ein blutiger Konflikt nimmt seinen Lauf.
Die Charaktere sind lebendig beschrieben und der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch ganz gut. Der aus meiner Sicht einzige Nachteil am Buch ist der Hauptcharakter. Vivian wirkt einfach nicht sympathisch genug um sich in sie hineinversetzten zu können. Sie hat oft überhebliche und eingebildete Gedanken, was es mir sehr schwer macht, sie zu mögen. Dennoch würde ich das Buch wärmstens empfehlen, da es oft unerwartete Wendungen nimmt und bis ganz zum Schluss spannend bleibt, so dass der Leser das Buch nicht aus der Hand legen kann. Außerdem ist es nicht eine von vielen gewöhnlichen "Vampir-Werwolf-Mensch-Liebesgeschichten", sondern eine Erfrischung für alle, die diese Bücher schon satt haben.
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Peter Härtling: Paul, das Hauskind Beltz Verlag, 13,40 €
Vorgestellt von: Linda Lengauer
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Für den 12-jahrigen Paul ist in diesem Sommer alles ganz schön verwirrend. Seine Mutter hat nie Zeit für ihn, weil sie in New York ist, und sein Vater verreist dauernd. Also muss sich eben das ganze Haus um ihn kümmern. von Oma Käthe bis zu Kater Murillo. Und auf den alten Schwarzhaupt ist sowieso immer Verlass, ob nun in Schuldingen oder wenn sie den König der Fahrraddiebe jagen. Doch als Pauls Vater verkündet, dass sich er und Pauls Mutter scheiden lassen wollen, geht alles drunter und drüber. Paul wohnt anfangs vorübergehend bei Oma Käthe. Doch als die einen Kreislaufkollaps bekommt und sein Vater depressiv wird, geht es Paul erst recht schlecht. Nun wohnt er mal hier mal dort im Haus, und jeder kümmert sich um ihn; und doch fühlt sich Paul von allen allein gelassen und bekommt deswegen dauernd kleine Wutanfälle.
Wer mehr auf Abenteuergeschichten oder Fantasystorys steht, für den ist das Buch nicht wirklich zu empfehlen. Ich persönlich fand das Buch etwas langweilig, was aber noch lange nicht heißt, dass es nicht gut ist. Es ist sehr einfühlsam und teilweise auch etwas witzig. Ich finde, das Buch ist Geschmackssache.
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Alex Milway: Käpt'n Mausbart und die Gewitterinsel Ravensburger, 15,40 €
Vorgestellt von: Elisa Briem
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Emiline arbeitet als Mäusewartin in der Villa Prachtblick des reichen Lovelocks.
Eines Tages aber fährt ein Schiff namens „Fliegende Füchsin“ in den Hafen des kleinen Städtchens ein. Als Emiline erfährt, dass das Schiff auf der Jagd nach dem berüchtigten Piraten Mausbart ist, packt sie die Abenteuerlust und sie heuert als Mäusewartin an. Tatsächlich bekommt sie den Job und unter Mäusen und Piraten begibt sie sich auf die größte Abenteuerfahrt ihres Lebens. Zuviel soll hier nicht verraten werden, doch am Ende werden Feinde Freunde, Geheimnisse kommen ans Licht und nichts ist mehr so, wie es Anfangs schien…
Ich finde, das Buch ist spannend und witzig. Am Anfang war es zwar ein bisschen langweilig, muss ich zugeben, doch danach… Spannung pur! Das Buch ist ziemlich cool, besonders die vielen Mäuse!
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Peter Schwindt: Morland. Die Rückkehr der Eskatay. Ravensburger, 17,50 EUR.
Vorgestellt von: Simon Stastny
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Im Waisenhaus Numero 9 Morlands müssen elternlose Kinder unter schrecklichen Zuständen schuften, den ganzen Tag. Die dreizehnjährige Tess empört sich dagegen, doch weggesperrt zu werden, schlägt mit unvermutet übersinnlichen die Wachen nieder, und springt über eine mehrere Meter hohe Mauer. York, der Sohn des höchsten Richter des Landes sieht mit an, wie dieser vom Präsidenten ermordet wird. Als er letzteren dann bei einem Gespräch mit seinen Komplizen belauscht, wird er entdeckt, und wünscht sich nichts mehr, als möglich weit weg zu sein. Worauf hin er in sein Zimmer teleportiert wird. Auch Hakon, einem Mitglied eines kleinen Zirkus`, passiert etwas Merkwürdiges. In einer Vorstellung durchschaut ein Zuschauer seinen Zaubertrick, und der Junge kann nicht anders, als währenddessen des Zuschauers Gedanken zu lesen. Woher kommen diese seltsamen Mächte? Und was, wenn sie in falsche Hände geraten?
Diese meine siebente Rezension möchte ich mit dem Negativen beginnen: Das ist einfach, denn da gibt es nicht viel. Hierzu zählt, dass man das Buch keinesfalls für sich allein lesen kann, um die anderen beiden Bände kommt man nicht herum. Beispiel: Das erste Kapitel. Das beginnt mit einem Handlungsstrang, der absolut keinen Bezug zu jenem danach hat. Überhaupt wird vieles in diesem Teil begonnen, und nicht zu Ende geführt. Was, da es sich hierbei um eine Trilogie handelt, auch meistens verständlich ist. Mir persönlich sind einzelne Romane oft lieber, da sonst oft länger gewartet werden muss, bis man die Fortsetzung seinem Bücherhort hinzugefügt hat. Mein Tipp: Besorgen sie sich doch gleich alle drei Bände. Denn - und hier sind wir schon beim Positiven angelangt: es zahlt sich aus. Ich habe den ersten Teil regelrecht verschlungen, er hatte nie auch nur den Hauch einer Chance, einen zweiten Tag ungelesen zu bestehen. Sonderlich schwer zu lesen sind die 397 Seiten nicht. Sie sind zwar mit erstaunlich vielen Charakteren und hin und wieder mit politischen Wirren gespickt, aufhalten sollte das aber niemanden. Auch sind es mehrere Geschichten mehrerer Personen, die parallel zueinander erzählt werden,und später dann zusammenfinden. Der Roman selber spielt in einer anderen, bzw. einer unserer Erde, als sie noch etwas jünger war, ähnelnden Welt, ist Fantasy, mit vielen politischen und einigen moralischen Gegenwartsbezügen und aufgeworfenen Fragen.
Fazit: Wenn man Zeit und Muße hat, eine leicht politisch motivierte und spannende Fantasytrilogie zu lesen, dann ist Peter Schwindts “Morland“ zweiffellos zu empfehlen.
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Franzobel: Phantastasia oder Die lustigste Geschichte über die Traurigkeit. Ueberreuter, 12,95 EUR.
Vorgestellt von: Elisa Briem
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Der verwaiste Hannibal Torte lebt in einem Waisenheim unter der Aufsicht von Fräulein Bindfaden. Er ist so traurig, dass er den lieben langen Tag nur heult, was den drei Dackeln Wackel, Marie Therese und Schnackerl ziemlich auf die Nerven geht. Da kommt Wackel auf die Idee zur gerade erfundenen Königin von Fantastasia zu gehen und sie um Rat zu fragen. Gesagt, getan. An rülpsenden Prinzessinnen und jammernden Wölfen vorbei geht’s zum Schloss der Königin, wo sie erfahren, dass das Abenteuer gerade erst begonnen hat, denn um hineinzukommen, müssen sie zuerst den Namen der Herrscherin herausfinden. Ihre Suche führt sie in das Tonstudio, zu Mädchen mit Sommersprossen und zu den verrücktesten Orten. Doch am Ende ist alles viel einfacher als es anfangs schien…
Die Wortspielchen sind ziemlich lustig. Auch sonst find ich das Buch sehr cool. Wenn du also Lust auf etwas Witziges hast, kann ich dir das Buch nur weiter empfehlen!!!
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Sophia Bennet: Wie Zuckerwatte mit Silberfäden. Carlsen, 13, 40 EUR.
Vorgestellt von: Alma Stastny
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Nonie mit ihren abgeschnitten Tops, mal da einem Strich und dort einer Glitzerblume, Edie, die ständig die Welt verbessern will und Jenny, die in einer Klamottenkrise steckt, da ihr Designer vom Film eine echte Katastrophe ist, ein Bruder der auf ein Model steht, obwohl er eine Freundin hat. Dann treffen Nonie und ihre Freundinnen auf die 12-jährige Krähe. Als Nonie ihre Designs und Entwürfe sieht, bleibt ihr der Atem stehen, sie weiß dass Krähe ein wahnsinniges Talent hat und stellt alles auf die Beine um ihr Können der Welt zu zeigen. Ein Modemärchen mit Herz und Witz.
Das Buch ist eine ein bisschen verrückt, aber eine liebevolle Geschichte. Krähe hat eine schwarze Vergangenheit, sie kommt aus einem Land, wo Rebellionskrieg herrscht immer wieder kommen die Rebellen und rauben Kinder, die für sie kämpfen. Ihre Familie schickt Krähe zu ihrer Tante, wo sie in die Schule gehen und außer Gefahr leben kann. Das Buch zeigt wie stressig und anstrengend es sein kann eine ganze Modenschau auf die Beine zustellen. Krähe ist immer ruhig und gelassen, doch als dann Reporter kommen fühlt sie sich nicht mehr wohl, so beginnt Nonie die Rolle der Managerin zu übernehmen, sie plant, sie übernimmt die Gespräche mit den Journalisten, denn sie kennt Krähe nun schon sehr gut und manchmal reicht nur ein Blick um zu wissen, was Krähe sich wünscht.
Das Buch ist mitreißend und spannend. Allerdings geht es nicht ausschließlich um Mode, was wiederum für Abwechslung sorgt. Ich finde, dass es Sophie Bennett gut gelungen ist alles miteinander zu vermixen. Übrigens soll ein zweiter Teil 2011 erscheinen. Also wer Interesse hat das Buch zu lesen (das ich euch wärmstens empfehle), der könnte dann auch mit dem nächsten Teil weitermachen.
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Michael Grant: Gone. Verloren. Ravensburger, 18,50 EUR.
Vorgestellt von: Laura Demol
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In dem Buch geht um ein ganz normales Dorf namens Perdido Beach. Sam, die Hauptperson, und sein Freund Quinn führen ein ganz normales Leben, doch plötzlich ist nichts mehr wie es war. Alle die über 15 Jahre alt sind verschwinden! Wie man sich natürlich vorstellen kann, bricht danach das Chaos aus, denn die Kontrolle der Erwachsenen ist weg und es gilt auf einmal das Recht des Stärkeren. Doch das ist noch nicht alles. Die Kinder finden heraus, dass anscheinend nur ihr Dorf von dieser Katastrophe betroffen ist und sie durch eine undurchdringbare Mauer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Noch dazu gibt es unter den Kindern und Jugendlichen einige mit seltsamen Kräften und auch in der Tierwelt gibt es einige große Veränderungen. All das gibt ihnen Rätsel auf doch die wichtigste Frage ist: Was passiert wenn man 15 wird?
Das Überleben in dieser neuen Welt ist schwer, denn Viele scheuen nicht (mehr)davor zurück andere zu töten um ihren Willen zu bekommen und man ist nirgends mehr sicher.
Doch Sam, Quinn und ihre neuen Freunde Astrid und Edilio kämpfen tapfer für die Gerechtigkeit….
Ich finde die Ideen des Autors sehr gut und es ist auch angenehm geschrieben, aber für meinen Geschmack war das Buch zu brutal. Deswegen würde ich es als O.K. einstufen.
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Richard Harland: Worldshaker. Verlag Jacoby & Stuart, 17,50 EUR.
Vorgestellt von: Helene Haslinger
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“Warum er? Warum jetzt? Gerade, wo alles in seinem Leben so gut zu laufen schien, musste diese eine Sache so fürchterlich schief gehen. Wenn sie doch nur zurückginge nach Unten…“
Wir befinden uns an Bord des World Shaker, dem Weltschiff des britischen Königreichs unter Queen Victoria II.
Col führt ein ruhiges, behütetes Leben und ist mit seiner Welt in der Oberschicht der Schiffsgesellschaft mehr als zufrieden- bis Riff auftaucht. Col will eigentlich nur, dass sie wieder auf die unteren Decks verschwindet, schließlich ist sie eine Dreckige – Gesindel, das nur dazu da ist, den World Shaker am Laufen zu halten. Aber andererseits...
Riff bringt Cols Weltbild gewaltig ins Schwanken. Plötzlich bekommt er einen Einblick in den wahren Schiffsalltag, und hinter uralten Traditionen und Sitten kommen schreckliche Geheimnisse zum Vorschein.
Am Anfang eher skeptisch, konnte ich nach kurzer Zeit mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Richard Harland ist es gelungen, dass mir mit einem 391-Seiten-Buch, das eigentlich durchgängig ernste Themen wie die Trennung der Gesellschaftsschichten und Mobbing behandelt, auf keiner einzigen Seite langweilig geworden ist. Für alle, die historische Romane mögen, ist World Shaker auf jeden Fall das Richtige!
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Suzanne Collins: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe. Verlag Friedrich Oetinger, 18,50 EUR.
Vorgestellt von: Alma Stastny
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"Nein", durchfährt es mich, "nein nicht nochmal in die Arena, dorthin wovon meine Träume handeln, dahin wo ich auf Leben und Tod kämpfte dort wo es nur ein Ziel gab: zu Überleben." Ich renne raus auf die Straße, ich schreie, zerschlage ein Fenster und rutsche auf dem Eis aus. Ich bleibe liegen und denke, was Peeta wohl jetzt machen wird und Haymitsch, werden sie freiwillig in die Arena zurück? Niemals, ein mänlicher und ein weiblicher Kämpfer aus jeder Stadt, hieß es im Fernsehen und ich bin die einzige Weibliche, Peeta wird sich wahrscheinlich doch freiwillig melden, er will mich beschützen.Ich laufe zu Haymitsch. Er sitzt auf einem Stuhl und trinkt mal wieder, ich gehe zu ihm und setze mich. Da kommt Peeta, er schaut uns an und schmeisst die Flasche weg. Ab sofort werden wir trainieren, um unsere Fähigkeiten hervorzurufen....
Katniss lebt in einer Welt wo sehr viel Macht, Gewalt und Armut im Spiel ist. Vor ihrem Sieg bei den Hungerspielen lebte ihre Familie in Armut, doch das Siegesgeld das sie monatlich bekommen macht sie reich.
Als ich mit dem Buch angefangen habe war ich in 3 tagen fertig. Ich kann nichts anderes sagen als: lest das Buch! In diesem Buch stecken Fantasie, Gefühle und Spannung, eine gute Kombination und ein wahrer Volltreffer! (2011 kommt der dritte Teil heraus: die Tribute von Panem - flammender Zorn)
Ich persöhnlich empfehle, den ersten Teil auch zu lesen: Die Tribut von Panem - Tödliche Spiele!
Katniss hat ein Schicksal: im ersten Teil tritt sie für ihre Schwester bei den Hungerspiele an. Bei diesen Spielen geht es darum zu überleben und als Letzte zu gewinnen. Es geht um Leben und Tod, aus jeder Stadt treten 2 Kämpfer an. Sie und Peeta verbünden sich und bleiben als Einzige übrig. Eigentlich sollten sie gewinnen, doch das Kapitol (die Regierung) ändert die Regeln so, dass nur einer gewinnen darf, um es spannender zu machen. Katniss und Peeta wollen es ihnen zeigen und sich beide umbringen. Doch am Schluss schaffen sie es Beide, durch einen Plan zu gewinnen.
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Birgit Schlieper und Nina Stahl: Manchmal möchte ich mich totlachen. Sauerländer, 13,40 EUR.
Vorgestellt von:
Laura Fischer
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Wenn man den Titel liest, ist der erste Gedanke ganz eindeutig: Ein lustiges Buch. Man kann der Geschichte auch nicht vorwerfen, der Humor käme zu kurz, aber dennoch behandelt es ein sehr ernstes Thema. Denn der 16-jährige Nils hat Leukämie und erfährt, dass er sterben wird.
Mit viel Gefühl beschreiben die beiden Autorinnen die letzte Zeit seines Lebens, die er im Krankenhaus verbringt, wobei auch typische Teenager-Probleme nicht außer Acht gelassen werden. Nils verliebt sich in die ebenfalls krebskranke Helene und die Besuche seiner Eltern, verlaufen auch nicht immer so, wie er es gerne hätte. Eines ist jedoch klar: Die Tage im Spital sind alles andere als langweilig, spätestens wenn die lustige Schwester Ulla Dienst hat, erwacht die Station zum Leben.
Viele Erlebnisse teilt Nils mit seiner Schwester Laura, die als Au-pair in den USA arbeitet und der er regelmäßig Emails schreibt, vor allem wenn er nicht mehr weiter weiß oder ihn die Angst heimsucht.
Wer ein Fan von „Happy Ends“ ist, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Ich kann es allerdings nur weiterempfehlen. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, will man unbedingt wissen wie es weitergeht, was bei mir dazu geführt hat, dass ich es an einem Nachmittag ausgelesen habe. Die Geschichte ist also mehr als gelungen und trotz ernstem Thema ist die Balance zwischen Witz und Tragik genau richtig.
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Eva Ibbotson: Das Ungeheuer, das nicht Mami sagen konnte, und andere Geschichten. Mit Illustrationen von Sabine Büchner.
Dressler, 9,95 EUR.
Vorgestellt von: Simon Stastny
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Eine Insel die keine war, ein Frid-Felsen und noch andere nette Geschichten erwarten sie in diesem Buch. Lustig und lehrreich, eben gut zum Vorlesen für kleinere Kinder, genauso können auch Erwachsene daran Gefallen finden (meine Empfehlung 4-99 Jahre). Mit ulkigen Bildern von Sabine Büchner stellt Eva Ibbotson die Szenen dar.
Ein kurzer Blick in das Buch: Es war einmal ein Wurm, doch gar kein Regenwurm, es war auch kein Bandwurm und schon gar nicht ein Wattwurm, es war ganz einfach ein Lindwurm und es war ein langer Lindwurm und wenn ich lang sage, dann meine ich auch lang. Zum Beispiel war er lang wie Güterzug oder lang wie eine Kette von viertausenddreihundertundfünzig Wiener Würstchen. Eines Tages kam er an dem Königsschloss vorbei als sich gerade das Gatter öffnete und die Prinzessin heraus trat. Höflich wie der Lindwurm war, sagte er “ Guten Morgen”, doch die Prinzessin antwortete nicht, also sagte er nochmal aber etwas lauter, weil er glaubte das die Prinzessin ihn nicht verstanden hatte, “Guten Morgen “. Doch die Prinzessin hielt sich nur die Nase zu und rief “Puhhh” . So viel Ungezogenheit hatte er von ihr nicht erwartet, wütend streckte er die Zunge raus und packte die Prinzessin verschlang sie und verschwand...
Mir hat das Buch so gefallen, dass ich es viel öfter als einmal gelesen habe.
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Jeanette Winterson: Der Alchemist von London. Bloomsbury, 16,90 EUR.
Vorgestellt von: Simon Stastny
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London. Jack schlägt 12 und die Jahreszahl 1601. An seinem Geburtstag bekommt Jack Snap einen Hund von seiner Mutter, und an seinem Geburtstag wird Jack Snap entführt. Wohin, das ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall teilt er das Schicksal sechs anderer, allerlei Alchemie zu betreiben. Wozu? Wegen des Goldes. Wegen der Macht, ganz London in Gold zu verwandeln. Wäre das nicht wunderbar – eine Stadt aus purem Gold?
Jeanette Wintersons Roman spielt im London siebzehntes Jahrhunderts, was von der Handlung her – von den Orten, Namen, usw. schon – nicht sehr herauskommt. Er gehört eindeutig der Fantasy an und präsentiert eine mehr als ausreichende Zahl von Drachen, blechernen Rittern und magischen Sonnenblumenkernen. So gleitet er ein wenig in den Kitsch ab, und dieses nur “ein wenig“ ist dem Umstand zu verdanken, dass Jeanette Winterson ihren Charakteren ungewöhnliche Worte und Mehr-oder- weniger-Weisheiten in den Mund legt. Außerdem wimmelt das Buch nur so von anderen Geschichten, die nur kurz angeschnitten, aber nicht wirklich zu Ende erzählt werden, - so viele, dass sogar ein “zu viele“ angebracht ist, ähnlich steht es mit den Charakteren. Eine andere fragwürdige Qualität ist die überdeutliche, stilisierte Verwendung von Aufzählungen und Wiederholungen, die sich von der ersten Seite an über alle dreihundertachtzehn zieht. Mir persönlich hat das sehr gefallen, daran werden sich allerdings wie so oft die Geister scheiden. Bei der Alchemie jedenfalls, die einem im Laufe der Erzählung präsentiert wird, handelt es sich eigentlich fast ausschließlich um waschechte Magie, mit allem was dazugehört.
Und hier das Resümee: Abgeraten sei Ihnen vom Kauf dieses Buches nicht,aber Besseres gibt es allemal. Dank seiner Stilisierung hebt es sich von anderen Büchern ab, es ist interessant und ein bisschen spannend. Vergleichbar ist es teilweise mit den Büchern um Charlie Bone. Altersklasse: neun aufwärts.
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Chiara Strazulla: Dardamen - Gefährten der Finsternis. cbj, 20,60 EUR.
Vorgestellt von: Laura Demol
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In dem Buch geht es um eine Welt in der Sterbliche, die ungefähr so sind wie wir Menschen; Ewige, die nur durch ein Schwert sterben können; Zentauren, Amazonen und noch viele andere Völker leben. Zu Beginn herrscht noch überall Frieden doch dann erscheint die Finsternis und erschafft gewalttätige Kreaturen und erweckt in anderen Gefühle wie Hass und Neid. Schon dreimal sind die Finsternis und ihr Gefolge gegen die „Guten“ in den Krieg gezogen und dreimal haben sie verloren. Doch diesmal ist alles anders. Die Truppen der Finsternis sind so zahlreich wie nie zuvor, die meisten Verbündeten der Ewigen haben die Seiten gewechselt und zu allem Übel wird auch noch das einzige Kind des Königs, Eileen, von jemandem, der sich „Herr der Finsternis“ nennt, entführt. Doch es gibt immer noch Hoffnung. Denn trotz aller Widrigkeiten macht sich eine Gruppe junger Ewiger unter der Führung von Lyannen, einem Halbsterblichen, auf den Weg um Eileen zu retten. Vor ihnen liegen viele Gefahren doch Lyannens Liebe zu Eileen und das Gefühl dass sie dazu bestimmt sind, treibt sie voran und alle Hoffnungen des Reiches ruhen auf ihnen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen obwohl es auf den ersten Eindruck nicht so toll gewirkt hat. Es ist sehr fantasievoll und spannend geschrieben und auf jeden Fall lesenswert!
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Carl Hiaasen: Panther. Beltz & Gelberg, 17,50 EUR.
Vorgestellt von:
Simon Stastny
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Im Biounterricht gibt es Ärger. Zwischen der unangenehmen Lehrerin Mrs. Stark und dem mindestens ebenso unangenehmen Schüler “Smoke“. Am nächsten Tag erscheint dieser nicht zu dem Ausflug in die Schwarzrankensümpfe, Heimat der stark bedrohten Floridapanther. Stattdessen erscheint ein Buschfeuer, das sowohl die Klasse, als auch einen der berühmten Panther verscheucht. Nick, der sich brennend für diese Tiere interessiert, hat ihn sogar gefilmt. Einige Dinge bereiten ihm jedoch Kopfschmerzen: Mrs. Stark ist seit dem Feuer verschwunden. Der vermeintliche Panther trägt einen Gürtel. Und Nicks Vater ist noch immer nicht aus dem Irakkrieg zurück.
Den Anfang meiner Kritik möchte ich dem Umschlag widmen. Der ist angenehm einfach gestaltet, mit einer schönen, orange-roten Farbkombination, wirkt so als wären die einzelnen Teile aus verschiedenem Papier ausgeschnitten, und entbehrt alles unnötigen Firlefanzes. Die Geschichte ist keine von jenen, bei denen man sich die Finger wund kaut und wo in letzter Sekunde alles und jeder gerettet werden muss. Spannend ist sie trotzdem, außerdem witzig und interessant. Gefallen haben mir die Protagonisten mit ihren oft schrulligen Eigenheiten. Ebenso gefallen hat mir der unterschwellige, kritische Ton, den Carl Hiaasen verwendet. Ganz sachte thematisiert er Stereotype und Klischeebilder, Umweltverschmutzung und den Irakkrieg. Positiv überrascht wurde ich durch die Verhaltensweise der Charaktere, die anders handeln, als man es von vielen Büchern gewöhnt ist. Trotz all des Rundherums bleibt das Buch für mich ein Krimi, wenn auch nicht so auf den Fall konzentriert wie andere. Zusammenfassung: Gutes Buch, interessant und witzig, Hochspannung ist nicht zu befürchten. Für Jugendliche und Erwachsene.
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Thomas A. Barron: Das Geheimnis der Halami. Deutscher Taschenbuch Verlag, 11,90 EUR.
Vorgestellt von: Simon Stastny
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Blade in Oregon war einst Heimat der Natur, Heimat von tief verwurzelten Bäumen und wundersamen Tierwesen. Das scheint Vergangenheit zu sein, denn nun ist es eine Stadt voller Holzfäller. In dieser Stadt soll Kate einige Zeit bleiben, bei ihrer Großtante Melanie. Kates Großtante ist Spezialistin in Sachen des sagenumwobenen Urvolks der Halami, außerdem hat sie eine Schwäche für Gewürztee und Pfefferminzbonbons Nun macht eines Tages ein Forscher eine riesige Entdeckung: in der Nähe von Blade, hinter den steilen Wänden eines Kraters, der jahrhundertelang mit Nebel bedeckt war, liegt ein Wald aus gigantischen Reedwoodbäumen. Allerdings hat er dabei die unzähligen Kultstätten der Halami übersehen. Kate und Melanie machen sich auf, um den Krater vor den Holzfällern zu schützen und Kate wird dabei in Dinge verstrickt, die Menschen aus unserer Zeit unglaublich erscheinen.
T. A. Barron ist Meister eines lyrischen Erzählstils. Mit seinen merkwürdigen, lustigen und schönen Fantasiegestalten zieht er den Leser sanft in eine andere Welt. Auch bei diesem Buch handelt es sich mehr oder weniger um eine Liebeserklärung an die Natur, und wie sie einmal war. Vielleicht kommt Barron nicht ganz so sehr ins Fabulieren wie bei seinen anderen Büchern, vielleicht liegt das daran, dass das Buch mit einem Bein in der Realität steht. Auch steht hier die Handlung eindeutig im Vordergrund - und mit ihr Kate, die Softballspielerin, und ihre sympathische “Tante” Melanie. Auf jeden Fall ist Das Geheimnis der Halami ein lesenswertes Buch, es darf sogar schon von etwas Jüngeren gelesen werden.
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Kirsten Boie: Seeräuber-Moses. Verlag Friedrich Oetinger, 17,90 EUR.
Vorgestellt von: Alma Stastny
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Ein Baby schaukelt plötzlich neben der "Wüsten Walli" eines der gefürchteten Seeräuberschiffe des Ozeans. Die Seeräuber bringen es nicht fertig das kleine Findelkind wieder in die See zu schmeißen. So beschließen sie, sie, obwohl es eine "Dame" ist, zu sich zu nehmen. Liebevoll ziehen sie das Mädchen groß und lehren sie alles, was man auf der See können muss, um nicht als Schnullerlutscher dazustehen. Moses, so heißt unser Findelkind, wird immer größer und will immer mehr mit aufs Land und in Schenken gehen, so wie ihre "Seeräuberpapas". Irgendwann gelingt es ihr auszureißen, aber zu ihrem Pech landet sie bei Olle Holzbein, dem größten Feind der "Wüsten Walli" . Sie wird gekidnappt und soll gefangen genommen bleiben, bis die "Wüste Walli" das Lösegeld liefert. Aber erstaunlicherweise findet sie auf dem Schiff des Olle Holzbein einen Freund. Gemeinsam nehmen sie Reißaus und erleben mehr als sie überhaupt wollen ...
Seeräuber- Moses ist eine nette Geschichte, dazu kommen die Bilder, die es ermöglichen, sie sich besser vorzustellen. Kirsten Boie teilt das Buch in 4 Teile. Allerdings schreibt sie im ersten Teil mehr als unnötige Sätze, so kommt man nicht in einen "Lesefluss". Man darf sich also nicht davon abschrecken lassen. Im Nachhinein ist es eine gute Geschichte.
Kirsten Boie beschreibt das Seeräuberleben in einer kinderlustigen Art. Sie lässt keine blutigen oder gar grauslichen Sachen geschehen, sie sucht "Kinderwörter", um es geschickt, nett zu beschreiben. Dazu gibt es hinten ein seeräuberisches Wörterbuch, weil sie manchmal fremde Wörter schreibt die ihr Leser wahrscheinlich nicht kennt. Das Buch zeigt mal wieder, auf welche Ideen Erwachsene oder auch Kinder kommen, wie schlau und ideenreich sie sind.
Nichtsdestotrotz: ich kann es weiterempfehlen!
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Pierdomenico Baccalario, Enzo D'Alò, Gaston Kaboré: Stadt aus Sand. Fischer, 17,40 EUR.
Vorgestellt von: Simon Stastny
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Rokia lebt in Afrika, in einem kleinen Dorf in der Nähe der Wüste. Ihre Welt ist nicht nur voller nichtsnutziger Brüder - vier an der Zahl - sondern auch voller Magie. Diese wird von ihrem Großvater Matuké, dem Griot, dem Geschichtensänger erschaffen, der mit seiner Stimme wunderbare Fantasiegestalten entstehen lässt. Doch auch ein anderer nutzt die magischen Worte für seine Zwecke: der Fürst der Stadt aus Sand. Bisher konnte der Geschichtensänger das Dorf vor dessen schrecklicher Macht gemeinsam mit seinem Bruder, dem Dorfpriester, schützen. Als dem Fürsten aber gelingt, Matuké ausfindig zu machen, raubt er ihm das, was allen Menschen am teuersten ist: seine Seele.
So macht sich Rokia auf den Weg, um die gestohlene Seele zurückzuholen, auf den Weg zur Stadt aus Sand und ihrem Fürsten, dessen Namen niemand wagt auszusprechen. - Und in ihr steckt mehr Kraft, als sie denkt: die Kraft ihrer Stimme.
Die drei Autoren haben aus der Filmidee von Enzo D`Alò ein Märchen gemacht - nach afrikanischem Vorbild. Es geht dabei um die Ameisen, die sich ihren Weg durch den Sand bahnen und die kleinen Fenneks mit den großen Ohren. Die Häufigkeit, mit der die verschiedenen Orte oder Speisen mit afrikanischen Wörtern benannt werden, erinnert an Karl May`s Orientromane. Doch Erzählungen aus dem Alltagsleben von Rokia und den anderen Dorfbewohnern verhindern zwar, das die Geschichte zum Kitsch mutiert, allerdings strecken sie sie dabei ein wenig in die Länge. Auch die Bezüge zur wirklichen Welt erscheinen nicht ganz realistisch. Erfreuen kann man sich jedenfalls der Lieder und Geschichten, die Rokias Großvater zum besten gibt, und die Weisheiten, die er Rokia lehrt, animieren zum Nachdenken.
Resumee:
Ein schönes Märchen, an dem viele Kinder und auch einige Erwachsene großen Gefallen finden werden.
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Peter Abrahams: Hinter dem Vorhang. Ein Krimi aus Echo Falls. Bloomsbury, 17,40 EUR.
Vorgestellt von:
Simon Stastny
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Es ist ruhig geworden in Echo Falls, und uninteressant. Statt einen Fall zu lösen, muss sich Ingrid nun mit Dingen wie Algebra 2 und dem Mathe-Fest herumschlagen. Erst nach und nach bemerkt sie, dass nicht alles in gewohnten Bahnen verläuft. Ihr Vater hat Probleme mit dem Job. Chloe Ferrand, das mit dem schönsten Lächeln und dem größten Wohlstand begüterte Mädchen von ganz Echo Falls, lädt Ingrid zum Schwimmen im Pool ein. Und Ty, Ingrids Bruder, scheint nicht nur immer stärker, sondern auch immer brutaler zu werden.
Als Ingrid weiterforscht, wird ihr bewusst, dass mehr hinter alldem steckt...
Peter Abrahams hat mit diesem Buch eindeutig einen hundertprozentigen Treffer gelandet. Geschickt beschreibt er das Leben und Treiben in der amerikanischen Stadt Echo Falls, nicht nur der Fall macht dieses Buch interessant. Auch punktet er mit Realismus und der Reichhaltigkeit an Details. Er geht auf jeden Charakter ein, und verknüpft dann alles zu einem großen Ganzen. Seine Geschichte hält sich mühelos auch ohne unnötige Dramatik über Wasser. Vor allem zu der Hauptperson fühlt sich der Leser hingezogen. Ingrid könnte ein ganz normaler Mensch sein, vielleicht etwas eigenwillig und mit scharfem Verstand. Sie liebt Rot, spielt in einem Verein Fußball, und hat einen Hund, Nigel, der merkwürdigerweise dümmer als der dümmste Hund der Welt ist. Ihr Bruder Ty spielt Football bei den Red Raiders, ihr Vater ist Vizekanzler bei der Ferrand Gruppe und ihre Mutter Immobilienmaklerin. Ihre beiden Freundinnen, Stacy und Mia gehen ebenfalls in ihre Schule. Außerdem wäre da noch Joey Strade, der Sohn des Polizeichef. Eigentlich haben sie sich schon zweimal geküsst, auch wenn es nur eine Nebensächlichkeit ist, findet Ingrid.
Letzten Endes ist dieses Buch nur zu empfehlen, kaum jemand wird sich dem Reiz Echo Falls´ und seiner Bewohner entziehen können. Sowohl Kinder als auch Erwachsene werden in “Hinter dem Vorhang” einen hervorragenden Krimi finden, der der Sherlock Holmes-Reihe mindestens ebenbürtig ist. Ebenfalls zu erwähnen ist “Was geschah in Echo Falls”, der vielgelobte Vorgänger des Buches.
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